Rückblick: Otto-Herz-Symposium 2025
Am 20. September 2025 fand im ESZ Bad Düben ein Tag voller Herzenswärme, Erinnerung und Aufbruch statt. Menschen aus Bildung, Gesellschaft und Initiativen kamen zusammen, um Otto Herz zu würdigen – den Reformpädagogen, Mutmacher, Friedensbotschafter und Freund, der Ende letzten Jahres von uns gegangen ist und doch in so vielem weiterlebt.
Die Atmosphäre war geprägt von tiefer Verbundenheit. In Andacht, Gesang und Stille wurde spürbar, was Otto in so vielen von uns berührt hat: den Glauben an die Menschlichkeit, an Bildung als Ort der Entfaltung, und an den Frieden – in uns und in der Welt.
Ein besonderer Moment war die Einweihung des Friedenspfahls im Schulhof – ein Symbol für Ottos jahrzehntelanges Engagement für eine Kultur des Friedens. Auch sein ehemaliges Arbeitszimmer, originalgetreu wieder aufgebaut, erinnert nun in Bad Düben an seinen unermüdlichen Einsatz für ein menschlicheres Lernen.
Zwischen Gesprächen, Begegnungen und Initiativen wurde deutlich: Otto hat Menschen verbunden, inspiriert und gestärkt. Sein Wirken trägt Früchte – sichtbar in Projekten wie Forikolo, das Schulen in Sierra Leone ermöglicht, und in unserer neuen Herzfeld-Broschüre, die Margret Rasfeld beim Symposium vorstellte. Sie führt weiter, was Otto begonnen hat: Schulen zu Orten des Mutes, der Freude und der Mitmenschlichkeit zu machen.
Zum Abschluss sprach Tim Wiegelmann Worte, die wie ein Vermächtnis klingen – eine Bitte an die Schule, uns stark zu machen für die Würde und den Frieden.
Otto Herz hat uns gezeigt, dass Wandel möglich ist, wenn er aus dem Herzen kommt.
Und so bleibt er lebendig – in unseren Taten, in unseren Haltungen und in dem, was wir gemeinsam weitertragen.
Ottos Botschaft an uns:
Verstehen und verständigen!
Verzeihen – vergeben – versöhnen!
Ein Auftrag für uns Alle!
Frieden im Herzen und auf dem Globus

